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Es wurden in Spanien im Jahr 2016 rund 362 000 Immobilienverkäufe registriert. Dies ist ein Anstieg von rund 14%. Diese Zahlen zeigen, daß auch 2016 wieder ein zweistelliger Anstieg zu verzeichnen war.
Trotz dieser Steigerung sind die Verkäufe nach wie vor um 50% geringer als das Vergleichsjahr 2007, das Jahr mit den höchsten Immobilienverkäufen der letzten Jahrzehnten.

Immobilienverkäufe in Spanien nach Regionen

Die Verkäufe stiegen auf den Balearen, um 31%, aber nur um 5% an der Costa del Sol und Murcia, weit unter dem nationalen Durchschnitt. Dies ist wahrscheinlich auf den Brexit zurückzuführen da die britische Nachfrage in diesen Regionen zurückgegangen ist.

In Barcelona stiegen die Umsätze sogar um 24%. Begründet wird dies mit einer starken internationalen Nachfrage, speziell aus dem chinesischem Käufermarkt.
Man kann also daraus schließen, das eine anhaltende Erholung im Immobiliensektor zu erwarten ist. Das immer noch Raum für Wachstum vorhanden ist, wenn man die Zahlen aus dem Jahr 2007 zum Vergleich hinzuzieht. Weiterhinb ist ein Trend zu erkennen, daß Investoren mit geringem Budget sich aus Papieranlagen zurückziehen und in “ Land und Stein “ investieren.

Man darf natürlich auch den politischen Aspekt nicht vergessen. Die Terrorangst in Ägypten, Tunesien und der Türkei, Flüchtlingsprobleme auf den griechischen Inseln – das lässt viele Immobiliensuchende Nordafrika und das östliche Mittelmeer meiden. Stattdessen werden  Euro, Franken, Pfund und Dollar nach Spanien gebracht und dort in Immobilien angelegt.

Investoren

Aber nicht nur Immobiliensuchende und Kleininvestoren bringen Geld in den Immobilienmarkt ein, auch internationale Immobilieninvestoren überschüttenden den Markt  mit Milliardenbeträgen in Dimisionen, die an das Niveau von 2007 heranreichten. Das Hauptintresse lag hierbei auf Hotels, Einkaufszentren und Bürobauten, speziell in Madrid und Barcelona. Die Zahlen für das Jahr 2015 liegen hierbei bei rund 13 Mrd. Euro. Für das Jahr 2016 gibt es noch keine genauen Beträge. Man sollte aber davon ausgehen, daß der Boom bei Geschäftsimmobilien wohl abflaut, resultierend daraus das durch die erhöhten Preise die Kalkulationen von Renditen  von 7.5 % nun auf 4 bis 4,5% zurückgerechnet werden müßen.